Über mich.
Nach dem vierten Tag hab ich so gelitten.
Dharamshala, Indien, 2019. Yin Yoga Ausbildung, 10 Tage. Kein Handy, kein To-Do, einfach auf dem Boden liegen und "nichts" tun. Und ich – mit meinen 50 offenen Tabs im Kopf, immer in Bewegung, immer in Aktion – hab gemerkt wie unglaublich schwer das ist. Einfach nur da sein. Sich spüren. Gedanken kommen und gehen lassen.
Und dann, irgendwo zwischen Tag vier und fünf: oh mein Gott. Das brauchen wir alle so dringend.
Das war der Moment wo Yoga von „ich mache das" zu „das ist meins" wurde – und wo ich wusste: das will ich weitergeben."
Wer ich bin.
Ich bin Sarah. Ich mache einfach, probiere aus, lache gerne und tanze noch lieber. Plane und organisiere liebend gerne. Mein Kopf hat immer mindestens 50 Tabs offen, ich stelle mindestens einmal im Monat irgendetwas um und habe zu viele Ideen für zu wenig Zeit. Musik läuft bei mir eigentlich immer.
Ich mache das nebenberuflich – und ich liebe es so. Vielfalt ist mein Ding, im Leben wie im Job. Wie schön, dass Yoga mittlerweile ein fester Teil davon ist. Und wie schön, dass ich den Rest nicht aufgeben muss.
In meinem anderen Job begleite ich komplexe Prozesse, ich öffne Räume, bringe Menschen zusammen, höre zu und bereite schwierige Themen so auf, dass sie (hoffentlich) verstanden werden. In beiden Welten geht es um dasselbe: Orientierung geben und Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen.
Was ich dir sagen würde, wenn du denkst „Yoga ist nichts für mich".
Du bist nicht beweglich genug? Yoga ist nur für Frauen? Zu spirituell, zu esoterisch, du willst nicht der Verrückte im Freundeskreis sein, der zum Yoga geht?
Kenn ich alles. Versteh ich sogar.
Aber Yoga ist am Ende wie Freundschaften – man muss seinen Deckel finden. Bei mir gibt es keine spirituelle Überhöhung, keinen Leistungsdruck, kein Werten. Nur Bewegung, Atem, und ja – manchmal auch Lachen. Und Männer: ihr seid herzlich willkommen. Auch ein männlicher Körper hat ein Nervensystem, das Pause braucht und einen Körper, der bewegt werden will. 😊 Und wenn du nicht beweglich genug bist, dann ist das doch der perfekte Start mit Yoga anzufangen. Es kann nur besser werden.
Was Yoga bedeutet – und was nicht.
Meine Ausbildungen haben mich unter anderem nach Indien geführt, wo ich die Wurzeln des Yoga in ihrem ursprünglichen Kontext erleben durfte, natürlich nur zu einem Bruchteil. Yoga ist keine Trendsportart, sondern eine Lebenspraxis. Eine Praxis die darauf abzielt, Leid zu verringern, den Geist zu klären und bewusster zu leben.
Und die Wurzeln des Yoga sind mir wichtig. Sie können uns so viel geben. So fließen bei mir auch traditionelle Elemente ein, ein gemeinsames Om, Atemarbeit (Pranayama), oder auch mal die Philosophie dahinter.
Die meisten von uns leben nicht in einem Ashram oder Kloster, sondern in einem oft anspruchsvollen Alltag. Deshalb übersetze ich die Essenz dieser Tradition respektvoll in unsere heutige Lebensrealität.
In meiner Arbeit verbinde ich Bewegung, mal kraftvoll, mal entspannt, regulierende Atemarbeit und Körperwahrnehmung. So können Fragen einfließen wie: Was braucht mein Körper heute wirklich? Wo darf ich stabiler werden? Welche Gewohnheiten stärken mich langfristig?
Seit 2026 vertiefe ich meine bisherige Erfahrung und Praxis durch eine 1-jährige-Ausbildung in Yogatherapie, nicht um therapeutischer zu wirken, sondern um noch präziser, körpergerechter und nervensystemfreundlicher unterrichten zu können.
Was Yoga mir gegeben hat.
Einen Weg durch eine Zeit, die sehr transformierend war. Eine Zeit, wo ich mich von alten Mustern gelöst habe. Einen gestärkten Körper und einen klareren Kopf. Und das ist es, was gemeint ist, wenn es heißt: deine Matte ist immer für dich da. Wenn die Welt um dich herum chaotisch ist, du gerade eine schwere Zeit durch machst oder gerade im Gegenteil, alles laut und voller Euphorie ist, dann kannst du aber immer auf deine Matte kommen, atmen, dich bewegen, abschalten, entspannen, reflektieren, integrieren, fühlen, sein.
Heute gibt mir das Unterrichten noch etwas dazu: Verbindung. Das Gefühl etwas weitergeben zu können. Zu sehen, dass es anderen gut tut.
Ich helfe und begleite gerne, von Herzen.
Die eigentliche Arbeit passiert auf der Matte, bei dir. Ich bin nur der Raum drum herum.
Wenn du also eine Praxis suchst, die dich stärkt, reguliert und gleichzeitig Freude macht – ich freue mich dich kennenzulernen.






Ausbildung.
Februar 2026 - Februar 2027
Januar - Februar 2026
November 2025
Februar - Juni 2025
April 2025
März 2025
November 2024
Mai 2023
Februar 2019
Ausbildung Yogatherapie
Gül Ruijter, Hybrid: 300h-Vertiefung in Yogatherapie, um Yoga noch präziser, körpergerechter und nervensystemfreundlich anzuleiten, mit Fokus auf Anatomie, Biomechanik und nachhaltige Gesundheit.
Trainerin für Breathwork und Pranayama
Yogalizenz, Online: 40h-Vertiefung in die traditionelle Pranayama-Lehre verknüpft mit moderner, wissenschaftlicher Atemarbeit.
Feel the Beat (Advanced) – Yoga on Beat
Melanie Probst (Yogalanie), Mainz: 20h-Training zu Yoga im Rhythmus von Musik, Flow, Tanz und freiem Ausdruck.
Medical Yoga Workshops
Sabine Stieglitz, Hofheim: 24h-Workshopreihe für eine gesundheitsorientierte, individuell angepasste Yogapraxis. Schwerpunkte: Füße, Hüfte, Becken, Wirbelsäule, Schultern und Blickrichtung.
Feel the Beat-Training – Yoga on Beat
Melanie Probst (Yogalanie), Mainz: 20h-Training zu Yoga im Rhythmus von Musik, Flow, Tanz und freiem Ausdruck.
Fortbildung in Long-/Post-COVID-Therapie
Heimerer, Online: Aktive Nachsorge bei Long-/Post-COVID – Techniken aus Yoga, viszeraler Automobilisation und Atemübungen.
Weiterbildung Schwangerschafts- und Rückbildungsyoga
WAY, Mainz: 100h-Weiterbildung mit Fokus auf Schwangerschafts- und Rückbildungsyoga.
Yin Yoga Weiterbildung
Sri Hari Yoga, Dharamshala (Indien): 100h-Vertiefung in Yin Yoga. Meditative Praxis mit Fokus auf Faszienarbeit, langes Halten und achtsames Loslassen.
Grundlagen-Yogalehrerinnenausbildung
Earth Yoga Village, Goa (Indien): 200h-Yogalehrerausbildung mit Schwerpunkten in Vinyasa Yoga, modernem Hatha und Yin Yoga. Der Grundstein für meine Tätigkeit als Yogalehrerin.
